Geokunststoffriese steigt strategisch in den mongolischen Markt ein – mit Container-Export – und peilt regionale Expansion an
Mit einem mutigen Schritt, um vom aufstrebenden Infrastruktursektor Zentralasiens zu profitieren, hat ein führender Hersteller von Geomaterialien erfolgreich seinen ersten Export eines kompletten Containers nach Mongolei durchgeführt und damit den Beginn einer ambitionierten langfristigen Wachstumsstrategie in der Region signalisiert.
BEMAX, ein weltweit führender Anbieter von Geokunststofflösungen, hat die erfolgreiche Abwicklung seiner ersten großen kommerziellen Lieferung nach Mongolei bekannt gegeben – ein bedeutender Schritt für den Handel und die Infrastrukturentwicklung in Zentralasien. Die Exportlieferung, bestehend aus einem vollen Container mit Hochleistungs-Geomembranen, modernster Schweißtechnik und robusten Geotextilien, markiert den strategischen Markteintritt des Unternehmens in der Mongolei und unterstreicht sein Engagement für die Unterstützung der wachsenden Umwelt- und Bauprojekte des Landes.
Die Lieferung ist speziell für ein großangelegtes Sanierungsprojekt in der Mongolei bestimmt. Dieses Projekt unterstreicht eine wichtige Anwendung der exportierten Materialien: den Umweltschutz. Die importierten Geokunststoffdichtungsbahnen und Geotextilien bilden essenzielle Abdichtungssysteme für Deponien, Absetzbecken für Bergbauabfälle oder Wasserspeicher. Diese sind entscheidend, um Kontaminationen zu verhindern und ein nachhaltiges Ressourcenmanagement in den sensiblen Ökosystemen der Mongolei zu gewährleisten. Der Einsatz professioneller Schweißmaschinen ermöglicht es lokalen Auftragnehmern und Partnern, die für solch kritische Installationen erforderlichen präzisen und dichten Nähte herzustellen. So wird neben den physischen Produkten auch wichtiges technisches Know-how transferiert.
Ein Unternehmenssprecher erklärte: „Diese erste Lieferung eines kompletten Containers ist nicht nur ein Geschäft, sondern der Grundstein unserer langfristigen Partnerschaft mit der Mongolei. Wir haben miterlebt, wie das Land seinen Fokus verstärkt auf die Entwicklung moderner Infrastruktur, verantwortungsvolle Bergbaupraktiken und Wassermanagementsysteme richtet. Unsere hochwertigen, langlebigen Geokunststoffe, Geotextilien und die dazugehörige Technologie passen perfekt zu diesen nationalen Prioritäten. Wir exportieren nicht nur Produkte, sondern Lösungen für eine nachhaltigere und widerstandsfähigere Mongolei.“
Der Markteintritt in der Mongolei ist strategisch geplant. Die Wirtschaft des Landes, die stark von Bergbau, Landwirtschaft und zunehmend auch von der Modernisierung der Infrastruktur abhängt, weist einen erheblichen und stetig wachsenden Bedarf an Geokunststoffen auf. Diese Materialien sind unverzichtbar für Anwendungen, die vom Straßen- und Eisenbahnbau (zur Bodenstabilisierung und Entwässerung) über die Erosionskontrolle in weiten Steppen bis hin zu Teichauskleidungen für Aquakulturen und Hochwasserschutzsystemen reichen. Durch den Aufbau eines direkten Vertriebskanals und die Bereitstellung technischer Unterstützung positioniert sich BEMAX an der Spitze dieser Nachfragekurve.
Zukunftsstrategie: Mehr als die erste Lieferung
Die Unternehmensführung hat deutlich gemacht, dass dieser erste Export nur der Anfang ist. Die unmittelbare Strategie umfasst einen vielschichtigen Ansatz, um die Präsenz in der Mongolei zu festigen und auszubauen:
Aufbau lokaler Partnerschaften:Das Unternehmen ist aktiv bestrebt, ein Netzwerk lokaler Vertriebspartner und zertifizierter Installationsbetriebe aufzubauen und auszubilden. Dies stärkt die lokale Wirtschaft, gewährleistet die sachgemäße Anwendung der Produkte und schafft Vertrauen in der mongolischen Ingenieursgemeinschaft.
Technischer Support und Wissenstransfer:Es werden derzeit Pläne erarbeitet, im Land Workshops und Schulungen zum Thema Geokunststoffdesign und -installation durchzuführen, wobei der Schwerpunkt auf den anspruchsvollen klimatischen Bedingungen der Mongolei liegt, zu denen extreme Temperaturschwankungen gehören.
Marktdiversifizierung:Während die erste Lieferung der Umweltsicherheit dient, strebt das Unternehmen die Erschließung weiterer wichtiger Sektoren an. Dazu gehören Partnerschaften mit Tiefbauunternehmen, die an nationalen Autobahnprojekten arbeiten, mit Unternehmen im Bereich erneuerbarer Energien, die Abdichtungen für Verdunstungsteiche in Solaranlagen benötigen, und mit landwirtschaftlichen Genossenschaften, die effiziente Bewässerungs- und Wasserspeicherlösungen brauchen.
Erkundung der lokalen Präsenz: Mittelfristig prüft BEMAX die Machbarkeit der Einrichtung eines lokalen Lagers oder Verbindungsbüros in Ulaanbaatar, um schnellere Lieferzeiten, eine bessere logistische Unterstützung und eine engere Kundenbindung zu gewährleisten.
Branchenanalysten bewerten diesen Schritt positiv. „Die Mongolei ist ein typischer Schwellenmarkt mit spezifischen und dringenden Infrastrukturbedürfnissen, für den Geokunststoffe eine kosteneffiziente und leistungsstarke Lösung bieten“, kommentierten sie. „Die Entscheidung, jetzt mit einem Komplettpaket – Materialien und Ausrüstung – einzusteigen, ist klug. Sie beweist Engagement und verschafft dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil. Wenn sie ihr Partnerschafts- und Unterstützungsmodell erfolgreich umsetzen, sind sie bestens positioniert, um im Zuge des Branchenwachstums einen führenden Marktanteil zu erobern.“
Der erfolgreiche Export nach Mongolei beweist die globale Vision von BEMAX und ihre Anpassungsfähigkeit an spezifische regionale Märkte. Durch die Bereitstellung essenzieller Materialien und Technologien für kritische Infrastrukturen verfolgt das Unternehmen nicht nur sein kommerzielles Wachstum, sondern leistet auch einen Beitrag zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung seines neuen Partnerlandes. Die Reise durch die Wüste Gobi begann mit einem einzigen Container, doch der Plan weist auf eine vielversprechende Zukunft mit fortgesetzter Zusammenarbeit und Expansion hin.


